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2. Sperrmüll

Die Sperrmüllabfuhr erfolgt 2 x jährlich. Die Anmeldung können Sie schriftlich bzw. telefonisch (Tel: 038355/ 695 23, 695 24, 695 20) bei der Ver- und Entsorgungsgesellschaft VEVG Karlsburg unter Angabe der Objektnummer der Restmülltonne und der Art und Anzahl der sperrigen Gegenstände vornehmen. Mieter in Wohnungsgesellschaften oder gleichgearteten Einrichtungen müssen ihren Sperrmülltermin über ihren Vermieter beantragen. Zum Sperrmüll gehören grundsätzlich alle sperrigen Abfälle, die zur Wohnungseinrichtung und zum Hausrat gehören, wie z.B. Matratzen, Möbel, Waschmaschinen, mobile Herde, Fahrräder, Kinderwagen, Teppiche, Radio- und Fernsehgeräte sowie Gartenmöbel. Sperrige Altmetallgegenstände, die zur Wohnungseinrichtung und zum Hausrat gehören, sind am Abfuhrtag getrennt von den sonstigen sperrigen Abfällen bereitzustellen.


Information zur Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes


Elektogeräte sind zu wertvoll für die Restmülltonne - und zu schädlich!

Durch das neue Elektro-Gesetz sind Sie Rohstofflieferant! Die Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten wächst seit Jahren. Früher oder später ist jedoch auch das modernste Gerät Schrott und gleichzeitig sehr wertvoll: Beispielsweise gewinnt man aus 14 Tonnen Elektrogeräten durchschnittlich etwa eine Tonne Kupfer. Um die gleiche Menge des Metalls aus Bergwerken zu schürfen, müssen bis zu 1000 Tonnen Gestein bearbeitet werden.

Mit der Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes müssen alte Elektogeräte aus privaten Haushalten ab dem 24. März 2006 getrennt nach Gruppen erfasst werden.

- Haushaltsgroßgeräte (Waschmaschinen, Elektro-Herde)
- Informations- und Telekommunikationsgeräte (Fernseher, Radios, Telefone)
- Haushaltskleingeräte (elektrische Küchengeräte, Rasierapparate, Föhne, Handys)
- Kühlgeräte
- Leuchtstoff- und Gasentladelampen


Kennzeichnung neuer Geräte

Ab dem 24. März 2006 werden alle neuen Elektrogeräte, die in privaten Haushalten genutzt werden können, mit dieser durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern gekennzeichnet:

Das Symbol weist Sie darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll (Graue Tonne, gelbe Tonne bzw. gelber Sack, Papier oder Glas) entsorgt werden darf.


Besitzer eines Altgerätes

Sie sind als Besitzer eines Altgerätes verpflichtet, dieses zu den Wertstoffhöfen zu bringen oder im Rahmen der Sperrmüllsammlung entsorgen zu lassen, beides ist immer kostenfrei.


Der Landkreis Vorpommern-Greifswald

Der Landkreis Vorpommern - Greifswald sieht vor, entsprechende Behälter auf den Wertstoffhöfen zu den Öffnungszeiten in

Anklam, Greifswalder Straße
01.11. bis 29.02.
Montag, Mittwoch, Freitag   08.00 bis 16.00 Uhr
Samstag                             08.00 bis 12.00 Uhr

01.03. bis 31.10.
Montag                               08.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch u. Freitag             08.00 bis 16.00 Uhr
Samstag                             08.00 bis 14.00 Uhr

Neppermin, An der Landstraße 1
ganzjährig
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag    08.00 bis 15.30 Uhr
Dienstag                                               08.00 bis 17.00
jeden letzten Samstag im Monat              08.00 bis 12.00

Wolgast, Karriner Straße 9
01.11. bis 29.02.
Dienstag, Donnerstag, Freitag   08.00 bis 16.00 Uhr
Samstag                                   08.00 bis 12.00 Uhr

01.03. bis 31.10.
Dienstag                                  08.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, Freitag                 08.00 bis 16.00 Uhr
Samstag                                  08.00 bis 14.00 Uhr

aufzustellen.


Achtung - Leuchtstoffröhren haben es in sich!

Leuchtstoffröhren benötigen nur wenig Energie und sind sehr langlebig. Sie enthalten jedoch Quecksilber. Deshalb müssen die Altröhren getrennt von anderen Abfällen unbeschädigt erfasst werden. Auf diese Weise wird vermieden, dass Quecksilberdämpfe in die Umwelt entweichen. Nur durch eine ordnungsgemäße Entsorgung kann das Quecksilber kontrolliert entfernt und das Altröhrenglas verwertet werden.


Kältemittel gefährden die Ozonschicht der Erde

90 Prozent der heute anfallenden Altkühlschränke enthalten Stoffe, die die Ozonschicht schädigen. Infolgedessen müssen Kühlgeräte in speziellen Anlagen behandelt werden. Bei der Verwertung von Kühlschränken werden die problematischen Stoffe wie Fluorchlorkohlenwassestoffe (FCKW) abgesaugt und sicher entsorgt. Metalle und Kunststoffe werden recycelt. FCKW-freie Dämmstoffe können z. B. als Ölbindemittel wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Dies sind nur zwei Beispiele für den Nutzen der getrennten Erfassung.


IT-Geräte und Unterhaltungselektronik - Vielfalt an Wert und Schadstoffen

In Computern, Notebooks, und Hifi-Anlagen und Handys finden sich wertvolle Edelmetalle und auch Aluminium, Kupfer, Zink oder Nickel, außerdem wertvolle Kunststoffe. Eine getrennte Erfassung der Altgeräte ermöglicht es, diese Wertstoffe zu nutzen.

Der Rohstoffverbrauch für die Herstellung eines Notebooks: Für die Herstellung eines Gerätes mit einem Gewicht von 2,7 kg werden 429 kg Rohstoffe wie z. B. Metallerze verbraucht. Wenn Altgeräte recycelt werden, spart dies drei Viertel der eingesetzten Rohstoffe.


Fernseher und Monitore benötigen besondere Sorgfalt

Diese Geräte enthalten Blei und andere Schwermetalle, außerdem sind sie zerbrechlich und müssen deshalb unbedingt separat entsorgt werden. Bei sauberer Trennung der einzelnen Bestandteile können aus den bleihaltigen Gläsern neue Bildschirme hergestellt werden.


Klein aber nicht zu unterschätzen: Haushaltskleingeräte, Werkzeuge, Spielzeuge...

Kleine Haushaltsgeräte sind die mülltonnengängigen Geräte , da sie in jede haushaltsübliche Mülltonne passen. So breit wie das Spektrum vom Lockenstab über den Gameboy bis zur Schlagbohrmaschine, so vielfältig ist auch die Mischung der Inhaltsstoffe. Beispielsweise ist in alten Toastern immer noch krebserregendes Asbest zu finden, in alten Bügeleisen und Heißwassergeräten sind häufig Quecksilberschalter eingebaut. Auch die Leiterplatten in Gameboys enthalten problematische Flammschutzmittel. Besonders diese Geräte haben bisher den Restmüll mit Schadstoffen belastet und müssen deshalb auch unbedingt getrennt erfasst und behandelt werden.


Nicht zum Sperrmüll gehören Abfälle, wie z.B. Autowracks, Gewerbe- und Industrieabfälle, sperrige Abfälle aus landwirtschaftlichen Betrieben, Abfälle von Bau-, Umbauund Renovierungsarbeiten, wie z.B. Steine, Ziegel, Türen, Fenster, Holzgebälk, Heizkörper, Haushalts- und Gefriergeräte, Sanitärgegenstände und dgl., Gartenabfälle, Altpapier, Altpappen und Altkleider sowie alle Abfälle, die in zugelassenen Abfallbehältern oder Abfallsäcken gesammelt werden können, gehören nicht zum Sperrmüll.

Sperrmüll muss am vereinbarten Abfuhrtag bis 6.00 Uhr und darf am Vorabend frühestens ab 20.00 Uhr bereitgestellt werden.

 

Sollten noch Fragen offen bleiben, wenden Sie sich bitte an:

Stadt Wolgast
Fachbereich II
Fachdienst öffentliche Sicherheit und Ordnung/ Umwelt
Burgstraße 6
17438 Wolgast
Tel: 03836/ 251 149
Fax: 03836/ 251 4 149

Frau Müller
jutta.mueller(at)wolgast.de

 

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