Bürgermeisterwahl in Wolgast: Stichwahl am 22. Mai 2022

Wahlbenachrichtigung

Anfang April werden die Wahlbenachrichtigungs-Karten an alle Wahlberechtigten verschickt, diese sollten bis Mitte April im Briefkasten sein.

Wer keine Karte bekommen hat oder bspw. derzeit nicht zuhause ist, der kann im Zweifel im Wahlbüro (Tel. 03836 251-124) nachfragen, ob für ihn die Wahlberechtigung vorhanden ist. Für notwendige Korrekturen ist die Zeit vom 18. bis 22. April vorgesehen.

Wahlhelfer*innen gesucht!

(Was machen Wahlhelfer?)

Für die ordnungsgemäße Durchführung der Bürgermeisterwahl am 8. Mai und gleichzeitig auch für eine eventuelle Stichwahl am 22. Mai 2022 suchen wir ca. 70 ehrenamtliche Wahlhelfer*innen. Wahlhelfer*innen überprüfen u.a. die Wahlberechtigung, geben den Stimmzettel heraus und zählen später die Stimmen aus.

Für Wahlvorsteher*innen, stellvertretende Wahlvorsteher*innen und Schriftführer*innen findet in der Woche vor der Wahl eine Schulung statt.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und wahlberechtigt ist, kann sich gern als Wahlhelfer*in melden:
Bitte per eMail oder per Telefon unter 03836 251-124.

Alle Wahlhelfer*innen erhalten ein Erfrischungsgeld von 40 Euro je Einsatz.

Herr Ralf Fischer
Gemeindewahlleiter

Telefon: 03836 251132
eMail: ralf.fischer(at)wolgast.de
Stadt Wolgast
Burgstraße 6, Zimmer 205

Herr Olav Hennings
Wahlbüro

Telefon: 03836 251124
Fax: 03836 2514124
eMail: olav.hennings(at)wolgast.de
Stadt Wolgast
Burgstraße 6, Zimmer 303

Was machen Wahlhelfer?

Um Wahlhelfer*in werden zu können, muss man selbst wahlberechtigt sein. Man muss vor allem in dem Gebiet wohnen, in dem gewählt wird. Und man muss mindestens 16 Jahre alt sein für Kommunalwahlen (z.B. Stadtvertretung & Bürgermeister bzw. Kreistag & Landrat) bzw. 18 Jahre alt für andere Wahlen (z.B. Bundestag oder Landtag). Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wahlhelfer*innen arbeiten ehrenamtlich im Wahlvorstand: Wenn man sich bereit erklärt hat und berufen wurde, ist die Tätigkeit dann Pflicht. Falls man z.B. wegen Krankheit doch nicht mitmachen kann, muss man sich rechtzeitig abmelden.

Als Wahlhelfer*in muss man neutral, unparteiisch und verschwiegen sein, darauf wird man verpflichtet. Es dürfen z.B. keine Abzeichen von Parteien oder politischen Organisationen gezeigt werden (auch keine Sticker auf Handys, Taschen usw.) Und wenn man etwas über die Wähler*innen oder Kolleg*innen im Wahlvorstand erfährt, behält man es besser für sich.

Für das Mitmachen und die geopferte Freizeit gibt es eine Entschädigung von derzeit 40 Euro.

Und was ist nun mit dem Praktischen?

Am Wahltag spätestens um 7.30 Uhr treffen sich alle Kolleg*innen des Wahlvorstandes in dem Wahlraum, zu dem sie schriftlich einberufen wurden. Der Raum wird umgeräumt, so wie man es braucht, Wahlkabinen und Wahlurnen werden aufgestellt, Schilder und Muster-Stimmzettel werden am Eingang angeklebt, und alle wichtigen Sachen werden bereitgelegt. Dazu gehören die Stimmzettel und das Wählerverzeichnis. Die Wahlurnen werden verschlossen. Um Punkt 8 Uhr beginnt die Wahl!

Wenn alles fertig ist, wird die Hälfte des Wahlvorstands von der/dem Vorsitzenden wieder nach Haus geschickt und nachmittags zu 13 Uhr zum Schichtwechsel erwartet. Die andere Hälfte bleibt da und die Aufgaben werden verteilt:

Am Eingang sitzt die/der Schriftführende mit dem Wählerverzeichnis: Nur wer hier drin steht (sortiert nach Anschrift), darf auch hier wählen! Die Person gibt dazu meist ihre Wahlbenachrichtigung ab und bekommt (nur, wenn eine Wahlkabine frei ist) ihren Stimmzettel. Damit geht sie hinter die freie Kabine, kreuzt ihre Wahl an und faltet den Stimmzettel zusammen (mit den Kreuzen nach innen!). Die/der Schriftführende setzt im Wählerverzeichnis bei der Person einen Haken (wichtig!).

Mit dem gefalteten Stimmzettel geht die Person zur Wahlurne. Dort steht ein*e Wahlhelfer*in und hält den Einwurfschlitz der Urne zugedeckt — nur wenn der Stimmzettel in Ordnung ist (und auch sonst alles), wird die Urne freigegeben und die/der Wähler*in kann den Stimmzettel einwerfen.

Die/der Wahlvorsteher*in hat den Raum immer im Blick und achtet darauf, dass alles ohne Störung abläuft.

So geht das bis 18 Uhr, dann ist die Wahl beendet — zumindest für die Wähler*innen.

Jetzt trifft sich wieder der gesamte Wahlvorstand, also Vor- und Nachmittagsschicht. Alles, was nicht gebraucht wird (vor allem die noch nicht benutzten Stimmzettel), wird weggeräumt!

Die Wahlurnen werden geöffnet, die Stimmzettel herausgenommen und einmal komplett gezählt. Inzwischen werden die Haken im Wählerverzeichnis von der/dem Schriftführenden gezählt. Beides muss übereinstimmen.

Dann werden die Stimmzettel je nach angekreuzter Wahl in Stapel aufgeteilt und auch gezählt. Alle Stimmen für die Kandidat*innen werden in die Niederschrift geschrieben. Alle Wahlhelfer*innen müssen die Niederschrift unterschreiben!

Die/der Wahlvorsteher*in gibt die Ergebnisse telefonisch an das Rathaus weiter und sagt sie im Wahlraum laut an.

Zum Schluss werden die Stimmzettel-Stapel einzeln verpackt, und auch sonst alles wieder in Kisten gepackt. Die/der Wahlvorsteher*in muss damit ins Rathaus und die Sachen dort abgeben.

Der Raum wird wieder so hergerichtet, wie er vorher war — dann ist Feierabend!

Übrigens: Die ganze Tätigkeit des Wahlvorstandes ist öffentlich — von 8 Uhr früh bis zur letzten Unterschrift in der Niederschrift! Wer möchte kann zuschauen, aber immer mit Abstand, damit niemand gestört wird. Auch die Presse schaut gern mal vorbei und möchte teils Fotos machen: Dies geht aber immer nur mit Zustimmung der fotografierten Person. Wer das also nicht möchte, darf auch nicht fotografiert werden.